Valentinstag – warum sagen wir “Ich liebe Dich”?

Valentinstag – warum sagen wir “Ich liebe Dich”?

Heute ist Valentinstag. Der 14. Februar. Es ist auch der Geburtstag meiner Freundin Usi, das kann ich mir gut merken denn das hat sie mir so erklärt. Happy Birthday Usi!

Valentinstag. Warum feiern wir das eigentlich? Ein Gag der Blumenindustrie- sagen die Einen. Ein Lückenfüller für den Kalendar die anderen. Sonst gäbe es ja nichts zwischen Weihnachten und Ostern. Woher kommt eigentlich diese Tradition? Aus Amerika? Ich habe mal recherchiert. Wikipedia sagt dazu:

Der Valentinstag am 14. Februar gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Das Brauchtum dieses Tages geht auf einen oder mehrere christliche Märtyrer namens Valentinus (in Frage kommen vor allem Valentin von Terni oder Valentin von Viterbo) zurück, die der Überlieferung zufolge das Martyrium durch Enthaupten erlitten haben. Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I. 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Verbreitet gibt es jedoch um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden. An Bekanntheit gewann der Valentinstag im deutschen Sprachraum durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die intensive Werbung der Blumenhändler und Süßwarenfabrikanten.

Überlieferung: Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Ternizurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Mehrere Orte in Deutschland haben eine Reliquie des hl. Valentin, wie zum Beispiel die bayerische Stadt Krumbach, Landkreis Günzburg. Auch die Kirche Santa Maria in Cosmedinhat Reliquien des Heiligen.

Valentin von Terni war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni (damals Interamna). Einer Überlieferung zufolge traute er mehrere Brautpaare, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichem Befehl unverheiratet bleiben mussten. Dabei soll er den verheirateten Paaren auch Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, standen der Überlieferung nach unter einem guten Stern. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Es ist auch möglich, dass die Festlegung des Gedenktages auf den 14. Februar mit dem römischen Fest der Lupercalia zusammenhängt, das vom 13. bis zum 15. Februar gefeiert wurde. Der angebliche Zusammenhang zwischen einem Fest der „Juno Februata“ und dem Valentinstag ist eine Erfindung des 18. Jahrhunderts. (Quelle Wikipedia.de)

Meine Freunde haben heute einen Valentinsnachmittagstee geplant. Jeder bringt eine süße oder herzhafte Leckerei mit und dann können wir alle im Kreis unserer lieben Menschen geniessen. Eine schöne Tradition finde ich. Ganz ohne Blumen oder Geschenke zu kaufen. Füreinander kochen oder backen und dann gemeinsam geniessen. Ist das nicht die schönste Art zu sagen, wie viel man sich bedeutet?

 

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